Über die KIZ KG

Ansichten & Einsichten

Vor mehr als 25 Jahren haben wir uns im Rahmen einer umfassenden Selbsterfahrung auf die Reise gemacht und dabei zahlreiche faszinierende Menschen kennengelernt. Es waren große Denker darunter und noch großartigere Lehrer. Sie alle haben uns mit Denkanstößen versorgt, die wir teils alleine, teils im Austausch mit anderen weiterentwickelt und zu unserem speziellen Beratungs- und Trainingsansatz ausgebaut haben.

Nachfolgend finden Sie zu diversen Themen und Problemfeldern Ansichten und Einsichten, die unsere Arbeit prägen – und die wir gerne mit Ihnen diskutieren. Schreiben Sie uns einfach ein Mail an office@kiz.co.at


Burn out

„Ausbrennen kann nur derjenige, der einmal gebrannt hat. Nicht zuletzt das macht das Phänomen Burn out zu einem Produktivitätsvernichter.”

„Für ein Burn out müssen immer zwei Faktoren zusammen treffen: ein innerer und ein äußerer. Der innere Faktor kommt aus der Grundeinstellung des Betroffenen zu Arbeit, Pflichterfüllung und Einsatzbereitschaft bzw. aus seiner mangelnden Fähigkeit zur Abgrenzung. Die äußeren Faktoren können aus dem Umfeld, vom Markt, aus der Unternehmenskultur, der Gruppendynamik im Team oder aus schwelenden Konflikten stammen.”

„Das Brennmaterial für Burn out sind Überforderung, Unsicherheit, permanente Veränderung, sinnlose oder sinnentleerte Arbeit und dysfunktionale Kommunikation.”

„Unternehmen, in denen es als Schwäche gilt, wenn Führungskräfte ihren Jahresurlaub konsumieren und während dessen Handy und Laptop zuhause lassen, dürfen sich über Burn out nicht wundern.”

 

Konflikte

„Konflikte sind der Steinbruch für völlig neue Lösungen. Denn in den unterschiedlichen Standpunkten liegt die Bausubstanz für den Fortschritt.”

„Bleibe bei Konflikten in der Gegenwart. Das hilft, um sich nicht von Schuld und Bedauern aus der Vergangenheit oder von Ängsten vor der Zukunft gefangen nehmen zu lassen.”

„Wer sich darauf konzentriert, nicht zu verlieren, hat den ersten Schritt in die Niederlage bereits hinter sich. Wer dagegen darauf vertraut, dass es immer eine Lösung gibt, von der alle profitieren, produziert Fortschritt.”

„Setze auf Humor: Wäre die Situation lustig, worüber würdest Du dann lachen?”

 

Life Balance

„Über Work-Life Balance zu sprechen, ist an und für sich schon paradox. Es kann doch nicht darum gehen, Arbeit und Leben ins Gleichgewicht zu bringen. In unserem Verständnis einer Life Balance ist Arbeit ein integrierter Bestandteil des Lebens.”

„In unserem Modell der Life Balance geht es darum, vier Bereiche im Gleichgewicht zu halten: Arbeit/Beruf, Partnerschaft/Beziehungen, Körper/Gesundheit und das, was man nur für sich macht. Je nach Lebenssituation wird ein Bereich zu Lasten der anderen größer werden. Aber über einen längeren Zeitraum betrachtet müssen alle zu ihrem Recht kommen.”

„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen ist ein Glaubenssatz, der heutzutage einem Verbot gleichkommt, sich zu vergnügen.”

„Der erste Schritt zu einer Life Balance besteht darin, regelmäßig offline zu gehen.”

 

Mentale Stärke

„Setze Dir ein sinnvolles Ziel. Aber dann vergiss die Zukunft und konzentriere Dich auf das, was jetzt geschieht. Lösungen zeigen sich in der Gegenwart.”

„Gib jede Schuldzuweisung auf und konzentriere Dich auf das, was funktioniert.”

„Gib jede Form der Rechtfertigung auf, aber sprich über das, was bei Dir nicht funktioniert. Wie sollten die anderen sonst wissen, was Du brauchst.”

„Mentale Stärke bedeutet auch darauf zu vertrauen, dass man auch in Zukunft adäquate Antworten auf die Fragen des Lebens finden wird.”

 

Orientierung

„Wenn die Orientierung verloren geht, tut man gut dran stehen zu bleiben und zunächst einmal zu schauen, wo man steht und wie die Umgebung aussieht.”

„Der persönliche Lebenssinn und die eigenen Werte sind bessere Orientierungspunkte als materielle Ziele. Denn Lebenssinn und Werte nimmt man im Rucksack des Lebens mit. Sie haben auch dann ihre Gültigkeit, wenn sich die Umwelt radikal verändert. Materielle Ziele werden im Veränderungssturm unserer Zeit dagegen mitunter weggeblasen.”

„Wer sich an seinen Werten orientiert, wird sich nicht verirren.”

 

Sinn

„Um im Leben das zu bekommen, was man wirklich will, sollte man die eigenen Motive erforschen. Ist es wirklich Geld, ein neues Auto, Karriere? Oder geht es viel eher um ein Gefühl der Sicherheit, um einen Bequemlichkeitsstandard oder um die Art und Weise, wie man arbeiten kann?”

„Manchmal hilft es sich zu fragen, was man auf seinem Sterbebett bedauern wird, verpasst zu haben.”

„Die Frage nach dem Sinn macht die nach Gewinnern und Verlierern überflüssig. Sinnvolle Lösungen produzieren nur Gewinner.”

Ein Widerstand um jeden Preis ist das sinnloseste, was es geben kann. (Soweit Friedrich Dürrenmatt. Aber gilt das nicht für alles, was wir um jeden Preis ansteuern?)

 

Werte

„Wertschätzung reduziert sich nicht auf höfliche Umgangsformen. Es geht viel eher darum, den anderen aufgrund seiner Werte zu schätzen. Und das können ganz andere sein als ich sie habe.”

„Werte sind Bewertungsschablonen, mit deren Hilfe wir die Welt um uns herum in ‘gut’ und ‘böse’, ‘richtig’ und ‘falsch’ einordnen.

„Werte lassen sich weder verordnen noch eignen sie sich für eine demokratische Abstimmung. In einer guten Unternehmenskultur kann jeder im Rahmen eines allgemein gültigen Verhaltensrahmens seine persönlichen Werte einbringen. Was man als Führungskraft allerdings sehr wohl von seinen Mitarbeitern verlangen kann, ist eine bestimmte Haltung.”

„Ein echter Wert unterstützt einen im Leben. Ganz im Gegensatz zu Glaubenssätzen, die einen oft daran hindern, ein selbst bestimmtes Leben zu führen. Manchmal braucht es einen zweiten Blick, um die beiden auseinander zu halten.”

 

Ziele

„Ziele liegen in der Zukunft und lenken damit auch unsere Energien auf das Künftige. Dabei würden wir gut daran tun, das zu beeinflussen, was wirklich in unserer Gestaltungsmacht liegt: die Gegenwart.”

„Ziele führen sehr leicht in die ‘Wenn …, dann…’ Falle. Wenn ich erst das Studium fertig, den nächsten Karriereschritt geschafft oder die anliegende Arbeit erledigt habe, dann beginne ich zu leben. Aber was passiert bis dahin?”

„Ziele sind Orientierungshilfen, um nicht die Richtung zu verlieren. Man sollte sich allerdings ständig fragen, ob es noch das richtige ist oder an neue Rahmenbedingungen angepasst werden sollte.”


Wir sind sowohl in Wien und St. Pölten in unseren Räumlichkeiten für Sie verfügbar als auch im Yi-Zentrum in Sichelbach, telefonisch und via Skype.

Kein Schönwettercoach

 

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